Im Herbst 2003 suchten die Mitglieder des 1. Bremer Drachenboot Clubs nach
einer neuen Trainingsstätte, da das alte Vereinsgelände am Kuhgraben
der Erweiterung des Technologieparks weichen sollte.
Durch Zufall ergab sich eine Anfrage beim Vorstand des Post SV (BSC), ob Interesse
an der Aufnahme einer Drachenboot-Abteilung bestünde. Die Begeisterung
war groß.
Mitte April 2004 zogen die Sportler mitsamt all ihrer Habseligkeiten um.
Mit der Weser und dem Werdersee haben die Drachenbootfahrer eine ideale Möglichkeit
gefunden, um sowohl Regattapraxis auf einem stehenden Gewässer zu erlangen,
als auch die Ausdauer durch Gegenströmung zu trainieren.
Seit Mai findet einmal in der Woche ein Kurs im Rahmen des Hochschulsportes
statt. Die Erfahrung der letzten Jahren hat gezeigt, dass großes Interesse
an diesem Sport besteht.
Der Abteilungsvorstand hofft, dass die Abteilung im Laufe der nächsten
Jahre anwächst und ein fester Paddlerstamm entsteht.
Der Jährlich, im September, statt findene Bremer Drachenboot Cup erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Ausschreibung findet Ihr unter Aktuelles.
Man kann auch für Veranstaltungen unser Boot mieten und fahrten auf dem Werder See oder der Weser mit uns durchführen. Preise auf Anfrage
Das Herz und die Seele unserer Fußball-Abteilung sind die Kinder und Jugendlichen. Zehn Kinder und Jugendmannschaften haben wir zur Zeit und es werden immer mehr. Weitere Informationen zu unserer Abteilung finden Sie auch unter: http://www.bremersportclub.de/index.html
Damit steht der BSC nicht allein. Heute ist es leider nicht mehr so einfach, auf der Straße mit seinen Freunden zu spielen. Bolzplätze, auf denen ein Kind einfach so spielen kann, gibt es auch kaum. Gleichzeitig ist Fußball bei den Kindern so populär wie immer. Und so kommt es, dass der Fußball dann in Vereinen stattfindet. Etwa ein Drittel aller Mitglieder in den Fußballvereinen sind inzwischen Kinder und Jugendliche, bei den "Aktiven" sind es bestimmt noch mehr. In Bremen-Stadt allein sind das fast 12.000 Kinder und Jugendliche. Im Altersbereich der Jungen unter 14 Jahren spielt fast jeder Dritte Fußball in einem Verein und auch bei den Mädchen werden es immer mehr, zumal interessierte Mädchen im Verein auf ganz andere Art als auf den Schulhöfen Gelegenheit bekommen, ihre Spielkunst und ihre Fähigkeiten auch zu entwickeln.
powered by:Der Nachteil der Förmlichkeit fester Trainingszeiten und Spieltermine gegenüber dem spontanen Bolzen auf der Straße geht aber auch mit Vorteilen einher. Die Rasenplätze und das Material sind besser und dadurch auch weniger gefährlich, als das Pflaster der Strasse. Auch können wir trainieren, um besser zu werden und es sind auch viele Talente dabei, die in Training und Spiel weitere Fähigkeiten entwickeln können und daran Erfolge und Freude haben. Die Kinder lernen Teamgeist und Verantwortung zu übernehmen. Die Zusammenarbeit und der Pass auf den Mitspieler sind schließlich oft wichtiger als der Schuss aufs Tor. Es kann nicht jeder Stürmer sein und ohne eine zuverlässige Abwehr und einen guten Torwart können Spiele nicht gewonnen werden. Und wenn nicht alle Spieler auch zu den Spielen kommen, hilft alles nichts.
Und das schönste daran ist: es macht bei uns allen Spaß. Denn auch wenn die Kinder wie alle Spieler natürlich Spielen um zu gewinnen und wir hoffentlich auch oft, vielleicht sogar meistens, erfolgreich sind, ist der Spaß am Spiel bei uns das Wichtigste geblieben. Wir dürfen von den Kindern verlangen, im Spiel und im Training immer ihr Bestes zu geben. Und bei den Spielen stehen dann die Eltern und die Trainer der Kinder am Spielfeldrand, voller Aufregung und sind über verlorene Spiele vermutlich trauriger als die Kinder und freuen sich wie Kinder über die gewonnenen Spiele. Anfeuern und Applaudieren bei guten Aktionen gibt den Kindern Selbstvertrauen und Freude. Trotzdem darf kein Kind jemals angeschrieen werden, weil es mal nicht so gespielt hat, wie ein Profi. Das gilt für die Trainer ebenso wie für die anderen Kinder in der Mannschaft und die Eltern. Denn laute Kritik und Reklamieren verderben das Spiel und verunsichern die Kinder.
So kommen wir dann zu den Trainern. Einige Trainer sind selbst Väter von Kindern, die im Verein spielen. Vor allem aber spielen viele der Trainer der Kinder- und Jugendmannschaften selbst in den (z.Zt.) fünf Herrenmannschaften. (Eine Frauenfußballmannschaft wird sich vermutlich erst in einigen Jahren aus den vielen Mädchen bilden, die jetzt noch bei den Kindern sind.) Die Trainer sind zugleich die tragende Säule der organisatorischen Seite der Fußballabteilung und einige sind schon seit vielen Jahren dabei.
Auch für die Mannschaften der Erwachsenen gilt, dass wir zwar gewinnen wollen, dass aber der Breitensportcharakter nicht verloren gehen darf, und dass die Freude am gemeinsamen Spiel auch dann noch das wichtigste ist, wenn es um den Aufstieg in die nächste Klasse geht.
Die Leichtathletikabteilung unseres Vereines ist noch recht jung. Dennoch hat sie in ihrer 14jährigen Geschichte mit dazu beigetragen, daß der Name Post-SV Bremen" über die Grenzen des Landes Bremen hinaus zu einem Begriff geworden ist.
Zum einen geschah dies durch die Erfolge der Geher und Läufer, sowie der Techniker bei vielen nationalen Veranstaltungen in allen Teilen der Bundesrepublik - zweitens durch die Pionierleistung, als erster Verein im Jahr 1966 in Norddeutschland den Volkslauf durchgeführt zu haben. Damit hat der Post-SV die Leichtathletikabteilung -wesentlich zu einer Entwicklung beigetragen, die eine echte Volksbewegung wurde und im Jahr 1973 über 300 000 begeisterte Anhänger gefunden hat.
Am 18. Januar 1965 fand die Gründungsversammlung statt. Damit wurde der
Grundstein zu einer Entwicklung gelegt, die sich bis heute kontinuierlich fortgesetzt
hat. Neben den Läufern, Gehern sowie den Volksläufern gibt es nach
wie vor eine Jedermanngruppe, die einmal wöchentlich in der Halle bei Gymnastik
und Spiel zusammenkommt.
1966 wurde der 1. Internationale Bremer Volkslauf durchgeführt. Er brachte
3800 aktive Teilnehmer an den Start. Es war ein überwältigendes Ereignis;
so etwas hatte man in Norddeutschland noch nicht erlebt. Alle Mitglieder der
Leichtathletikabteilung des Post-SV waren als Helfer tätig. Das Deutsche
Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk betreuten die Läufer und Geher
auf der Strecke und im Ziel. Als großer Organisator dieser Veranstaltung
muß hier Heinz Spieß genannt werden, dem es nicht nur gelungen war,
seine eigenen Vereinskameraden, sondern auch die Behörden für diesen
ersten Volkslauf zu begeistern. Inzwischen ist der Bremer Volkslauf zu einer
festen Einrichtung geworden. Obgleich durch die sprunghaft angestiegene Anzahl
der Volksläufe in Nord-deutschland eine gewisse Verteilung stattfindet,
gehört die Bremer Veranstaltung mit ihren zur Zeit 2000 Teilnehmern nach
wie vor zu den beliebtesten Volksläufen in ganz Deutschland. Das ist sicherlich
mit ein Verdienst des derzeitigen Vorsitzenden der Leichtathletikabteilung,
Helmut Frenzel, der seit einigen Jahren die Organisationsleitung übernommen
hat.
Das Jahr 1972 brachte die ersten sichtbaren Erfolge. Rudolf Hein stellte einen
neuen Bremer Landesrekord im Marathonlauf auf. noch immer hält Hein den
Re-kord in dieser Disziplin in der Zeit von 2 Stunden 27:23 Min, In diesem Jahr
errang er vier Landesmeister-schaften. Rudolf Hein stand damals im Aufgebot
für die olympischen Spiele in Mexico 1968. Er verletzte sich jedoch und
der große Traum war aus. Trotzdem konnte Rudolf Hein wieder zu seiner
alten Form zu-rückfinden und noch viele erfolgreiche Rennen lau-fen. Mit
enormer Zähigkeit legt er beim Training lange Strecken zurück
oftmals bei hohem Tempo.
Aus der rhythmischen Bewegung zur Musik, entwickelte sich in Europa der RocknRoll-Tanz
zu einer eigenständigen Wettkampfsportart.
Im Jahre 1954 wurde der 'Rocking Club Berlin' gegründet. 1956 wurde eine
Deutsche Meisterschaft im Jitterbug und Rock 'n' Roll, in den Jahren `57 und
`58 nur noch eine Deutsche Rock 'n' Roll Meisterschaft ausgetragen. 1961 fand
die erste Weltmeisterschaft in der Schweiz statt.
1967 entstand eine neue Welle, die sich bis in die 70ziger Jahre weiter zog und durch viele kleine Städteturniere zahlreiche neue Freunde für den Rock 'n' Roll-Tanz gewann. 1973 kam es in München wieder zu einer Deutschen Meisterschaft. Seit 1976 finden regelmäßig nationale und internationale Meisterschaften im Rock 'n' Roll statt.
1975 gründete sich auch der Deutsche Verband für Rock 'n' Roll- und
Jazztanz (DVRRJ) und der Deutschen Rock 'n' Roll Verband (DRRV). Beide existierten
als konkurrierende nationale Dachverbände bis zum Jahr 1983 nebeneinander,
bis unter dem zunehmenden Druck der Mitglieder und der sportpolitischen Öffentlichkeit
der Zusammenschluss unter dem Namen Deutscher Rock 'n' Roll Verband e.V. (DRRV)
erreicht wurde.
Noch im gleichen Jahr wurde der DRRV dem Deutschen Tanzsport Verband e.V. als
Fachverband mit eigener Sporthoheit angegliedert und damit in die große
"Tanzsport-Familie" integriert.
1882 gelang es dem ersten Bremer Paar (Petra Barre/Joachim Korf) den Deutschen
Meistertitel nach Bremen zu holen. Im Jahr 1986 gelang es dem Paar noch einmal.
Um auch dem Boogie Woogie eine größere Wertschätzung zu geben,
wurde 1995 der DRRV in den 'Deutscher Rock'n' Roll und Boogie-Woogie Verband'
umbenannt.
In unserer heutiger Zeit hat sich der Rock'n'Roll zu einem Turnhallen- und Turniersport entwickelt, der nur noch den Namen mit dem einstigen wilden Tanz und dem Flair der 50er Jahre gemein hat. Viele Elemente aus Jazz Dance und Akrobatik sind in den heutigen Rock'n'Roll-Tanz eingeflossen. Bei den Sportturnieren hört man aktuelle Musikstücke im 4/4-Takt, die sich für die hüfthohen Fußkicks besonders gut eignet. Der wettkampfbezogene RocknRoll bewegte sich immer mehr in Richtung der Leichtathletik mit komplexen Körperbewegungen und Akrobatiken die an die menschliche Leistungsgrenze stoßen. Um die Schwierigkeit noch zu erhöhen wird neben den Einzelpaartänzen auch der Formationstanz wieder belebt.
In jüngster Zeit erlebt deshalb der Boogie Woogie in Deutschland einen grandiosen Aufschwung. Diese Tanzart pflegt die ursprüngliche Form des einstigen RocknRoll-Tanzes unter Verwendung der originalen Musikstücke und das ohne ein 'Durchdieluftschmeißen' der Tanzpartnerin.
externer Link
Gemeinsames Interesse am Sport verbindet Kinder, Jugendliche und Erwachsene...
Der Schwimmsport schafft Kontakte, die über das Vereinsleben hinausgehen.
Unsere Schwimmabteilung bietet Trainings- und Schwimmstunden für Leistungs-,
Breiten- und Seniorensportler aller Altersklassen in vier Hallenbädern
und zwei Freibädern an. Gut ausgebildete Übungsleiter bertreuen die
Gruppen.
* Aktuelles ( 49 Beiträge )
* Termine ( 4 Beiträge )
* Trainingsorte ( 1 Beiträge )
Die Schwimmabteilung bietet ein vielfältiges Angebot an Übungszeiten
für jede Neigungsgruppe - zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen
Trainingsorten.
Ob Nichtschwimmer, Nachwuchs, Mannschafts- und Leistungssportler, "Master"
oder Freizeitsportler - für jeden ist etwas dabei
Die Segelabteilung des Postsportverein Bremen e.V. gründete sich aus einer
kleinen Schar Wassersportbegeisterter am 10.02.1964. Im Laufe der Jahre sind
zu den Seglern auch Motorbootfahrer gestoßen, die ihre gemeinsamen freizeitsportlichen
Aktivitäten vom Wieltsee aus durchführen. Der Wieltsee ist ein Baggersee
mit Zufahrt zur Weser, der sich in der Nähe der Ortsteiles Dreye der Gemeinde
Weyhe befindet. Den See teilen sich insgesamt 5 Wassersportvereine und eine
Marina. Die Segler nutzen für ihre wassersportlichen Aktivitäten den
Wieltsee und die ca. 16 Stromkilometer zwischen den Weserbrücken in Achim
und Dreye. Den Motorbootfahrern sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesteckt.
Dieser Mittelweserabschnitt ist von reizvoller Schönheit. Das von Bäumen,
Büschen und Hecken geprägte Marschland mit seiner umfangreichen Fauna
und den strandartigen Weserbuchten, in das sich die vereinzelten Gehöfte
malerisch einfügen, spricht die Seele wohltuend an.
Derzeit befinden sich an unserer schwimmenden Steganlage 28 Segel- und Motorboote,
wobei noch einige freie Liegeplätze für Sportboote mit einer Gesamtlänge
unter 10 Metern verfügbar sind. Den Mitgliedern bieten wir neben einem
landschaftlich reizvoll gelegenen Liegeplatz, der gegen westliche und nordwestliche
Winde gut geschützt ist, die Möglichkeit, unsere eigene Krananlage
zu nutzen. Strom und Wasser sind an unserer Steganlage selbstverständlich
vorhanden.
Für gesellige Zusammenkünfte steht ein ansprechendes Boothaus zur Verfügung, dass aufgrund seiner hochwassergeschützten erhöhten Bauweise den Nutzern einen weiten Blick über die Weser und die sie umgebenen Wasserflächen bietet. Dieses Boothaus bildet auch den Mittelpunkt für ein zwangloses Abteilungsleben, an dem sich die Mitglieder und deren Partner unserer kleinen Abteilung von insgesamt ca. 60 aktiven und passiven Mitgliedern stets gerne beteiligen. Den Kindern bietet unsere Anlage mit eigenem kleinen Badestrand und ausreichendem Raum für abenteuerliche Erkundungen viel Abwechslung. Das Angebot zur Nutzung einer abteilungseigenen Optimistenjolle soll bei den Kindern Spaß an unserem Sport wecken.
Wer Lust verspürt, sich an den monatlich stattfindenden Regatten zu beteiligen, kann seine seglerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Diese Regatten dienen aber mehr der Festigung der Abteilungsgemeinschaft als dem Streben nach herausragender Leistung.
Erreichbarkeit:
Mit dem Boot:
Den Bootshafen der Segelabteilung des Postsportverein Bremen e.V. finden Sie
ausserhalb Bremens im Wieltsee auf der linken Weserseite etwa 6.5 Stromkilometer
stromaufwärts der Hemelinger Schleuse. Die Position der schmalen aber ca.
1,80 m tiefen Einfahrt in den See befindet sich an der Koordinate 53°0043N008°5405E.
Mit dem Fahrzeug:
Mit dem Auto erreichen Sie den Wieltsee von Bremen kommend über die Autobahn
A1, Abfahrt Arsten in Fahrtrichtung Weyhe. Am Ende der Ortsdurchfahrt oder der
Ortsumgehungsstraße Dreye biegen Sie bitte links ab und überqueren
den Weserdeich. Von dort können Sie bereits den Wieltsee und die Wassersporteinrichtungen
vor sich liegen sehen
Lernen Sie die faszinierende Unterwasserwelt näher kennen und besuchen Sie einen unserer Tauchkurse.
Was können unsere Mitglieder erwarten?
Dass das gemeinsame Interesse am Sport Erwachsene und Jugendliche verbindet,
ist zwar vielen bekannt, oftmals aber nur noch ein Schlagwort. In einer Zeit
des Sportkommerz hetzt man nur noch von einem zum anderen Event; die Kameradschaft,
Gemütlichkeit und das Veranwortungsbewußtsein bleiben dabei auf der
Strecke.
Beim BSC soll das nicht so sein und deshalb bemühen wir uns, allen unseren
Mitgliedern eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in die sie sich nach
ihrem Alltagsstress zurückziehen können.
Aber auch für Mitglieder, die nicht unbedingt in einer Mannschaft spielen
wollen, haben wir einiges zu bieten:
Kuddel-Muddel-Turniere, eine neu installierte freie Damen- und Herren Doppelrunde,
sowie die alljährlich stattfindende Vereinsmeisterschaft, runden unser
Angebot ab. Danach wird regelmäßig zu einer Kaffeetafel geladen und
bei gutem Wetter wird gegrillt.
Immer aktuell: www.ttpost.de Die eigene Homepage der Tischtennis-Abteilung!
Und für diejenigen unter Euch, die schon jetzt neugierig sind:
Aus der Festschrift 50 Jahre Post-SV Bremen:
50 Jahre Postsportverein bedeutet nicht 50 Jahre Tischtennis im Post-SV, denn die Tischtennisabteilung wurde erst relativ spät ins Leben gerufen, nämlich im Jahre 1957. Am Anfang stand eine gewiß kleine Abteilung, die nur unter bescheidenen Verhältnissen ihren Sport ausüben konnte. Es wurde damals eine Herrenmannschaft für die Punkt-spiele gemeldet, die in der untersten Kreisklasse beginnen mußte. Es gelang jedoch in sechs Jahren der Aufstieg bis zur ersten Bezirksklasse. Inzwischen war der Trainings-betrieb zur Schule Lothringer Straße verlegt worden. Der zur Verfügung stehende Gymnastikraum konnte zwar regelmäßig benutzt werden, war aber für heutige Verhält-nisse vollkommen unzureichend. Schon im Jahre nach dem erwähnten Aufstieg konnte man den Zerfall dieser großartigen Mannschaft, die durchaus die Spielstärke für noch höhere Klassen hatte, voraussehen. Es fing damit an, daß keiner mehr Mannschaftsführer sein wollte und hörte damit auf, daß einige an bestimmten Tagen keine Punktspiele mehr mitmachen wollten. In diesem Jahr (1964) wurde die zweite Mannschaft ins Leben gerufen, die danach seit dem Beginn der Beteiligung an den Punktspielen im Herbst 1964 in 36 Spielen ungeschlagen blieb und zweimal nacheinander aufsteigen konnte. In diese Zeit fiel auch ein Wechsel in der Führung der Abteilung. Es ist nicht falsch zu behaupten, daß diese Entlastung des Kameraden Klein dazu beigetragen hat, daß im Jahre 1966 Schlimmeres verhütet wurde, als der vorausgesehene Zerfall der Ersten" wirklich war.
Nur einer dieser Spieler blieb bis heute aktiv, das ist Kurt Sabin, der dafür ein Lob verdient hat. Dadurch, daß nun fünf Spieler aus der 2. Mannschaft aufrücken mußten und plötzlich fünf Klassen höher spielten, konnte natürlich der Abstieg beider Mannschaften nicht verhindert werden. Doch haben alle unverdrossen weitergekämpft und so steht die Abteilung sportlich gesehen heute besser da denn je. Auftrieb gab uns ein Ereignis im Jahre 1969, das unserem Tischtennisverein auch über die Landesgrenzen hinaus in Nord- und Westdeutschland einen guten Ruf eingebracht hat. Gemeint ist damit das am 14. und 15. Juni durchgeführte Turnier aus Anlaß des 40jährigen Vereinsjubiläums. Was zuerst als Risiko erschien, entwickelte sich nicht zuletzt dank der Unterstützung vieler Bremer Institutionen und Firmen und namentlich des damaligen Präsidenten der Ober-postdirektion Bremen, Herrn Dr. Wegener, zu einer Tischtennissportveranstaltung, die es seit Jahren nicht mehr in Bremen gegeben hatte. Am Start waren 168 Sportler aus 19 Städten und 42 Vereinen, die diese Veranstaltung zu einem Großturnier machten. Für die Qualität sorgten zahlreiche Oberliga- und Landesligaspieler sowie zwei Mitglieder des seinerzeitigen deutschen Pokalsiegers und Exmeisters VfL Osnabrück. Es würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, auf Einzelheiten einzugehen. Nur soviel sei gesagt, die Veranstalter wurden von allen Teilnehmern wegen der großartigen Organisation und des mustergültigen Ablaufs so sehr gelobt, daß man schon beinahe verlegen werden konnte. Doch hat sich dieser Aufwand wirklich gelohnt.
Die Tischtennisabteilung hat sich viel stürmischer entwickelt, als je zu hoffen war:
1969: 3 Herrenmannschaften
1979: 6 Herren-, 4 Damen- und 8 Jugendmannschaften; damit gehören wir zu
den größten Abteilungen im Bremer Verband.
Die erste Herrenmannschaft spielt nach zweimaligem Abstieg und anschließendem
Wiederaufstieg jetzt in der ersten Bezirksklasse (z.Z. auf Platz drei). Die
zweite Herren-mannschaft, die vor zehn Jahren noch der 3. Kreisklasse angehörte,
spielt heute in der 2. Bezirksklasse. Auch die im Jahre 1968 gebildete 3. Herrenmannschaft
hat Bezirks-klassenformat, sie mischt in der 3. Bezirksklasse mit.
Eine ausgezeichnete Öffentlichkeitsarbeit des Abteilungsvorstands hat zudem
dafür gesorgt, daß die Tischtennisabteilung des Post-SV wirklich
dem letzten Spieler in und um Bremen herum bekannt ist. Wesentlich dazu beigetragen
hat einmal die Sporthalle des
Berufsbildungszentrums der Oberpostdirektion Bremen und die Zusammenarbeit mit dem Verband. Besonders zu loben ist die gute Zusammenarbeit mit den Dienststellen des Berufsbildungszentrums, ohne die eine solch erstklassige Abwicklung unserer Veran-staltungen nicht immer möglich wäre. Seit vier Jahren richten wir regelmäßig Bezirks-meisterschaften aus und beinahe jedes Jahr ein großes Turnier; und dies mit immer größerem Erfolg. Höhepunkte waren die Turniere aus Anlaß des 20jährigen Bestehens der Tischtennisabteilung im Jahre 1977 und das bundesoffene Turnier im April dieses Jahres aus Anlaß des 50jährigen Vereinsjubiläums. Besonders das letztgenannte Turnier hat uns eine hervorragende Publizität in Tischtenniskreisen und in der Tagespresse gebracht. Insgesamt 210 Teilnehmer sorgten für ein Rekordmeldeergebnis. Die von vielen Firmen und Institutionen gestifteten Preise taten ein Übriges zum Gelingen dieser Veranstaltung.
Daß die Abteilung Tischtennis nicht nur funktionell, sondern auch sportlich
auf sich aufmerksam macht, zeigen die 1., 2. und 3. Plätze in fast jedem
Turnier, an dem unsere Sportler teilgenommen haben.
Die erfolgreichsten Teilnehmer der letzten zehn Jahre mit mehr als einer Platzierung
in bedeutenden Turnieren sind (in alphabetischer Reihenfolge): Werner Heitmann,
Gisela Hintzmann, Joachim Hitzner, Sigrid Huntemann, Hans Huntemann, Theo Laturnus,
Lutz Meyer, Karl-Heinz Träder, Uschi Voß und Hartmut Zimmermann.
Der Abteilungsvorstand hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Abteilungsleiter ist nun schon seit über 13 Jahren Joachim Hitzner; seit 1957 im Abteilungsvorstand ist Wilfried Klein und auch die übrigen Vorstandmitglieder-Christel Herzog, Gisela Hintz-mann, Hans Huntemann und Sverre Lauruschkat -. seit Jahren im Amt, sorgen für eine reibungslose und harmonische Arbeit im Vorstand. Vielleicht ist dies auch das Geheimnis des Erfolges unserer Abteilung.
Wasserball. Was ist das?
Genau diese Frage haben wir vielen Jugendlichen beantwortet. Und seitdem sind sie in unseren Jugendmannschaften aktiv. Unsere Teams reichen von der D-Jugend (13-jährige und jünger) über die C-Jugend (15-jährige und jünger) bis zur B-Jugend (17-jährige und jünger). Diese Mannschaften konnten in der Vergangenheit schon mehrere Erfolge verbuchen. Unter anderem sind sie öfters Bremer Jugendmeister geworden und haben schon an den Norddeutschen Meisterschaften teilgenommen. Auch bei mehreren Einladungsturnieren konnten Erfolge unter den ersten Drei erzielt werden.
Damit dieser Erfolg weiter bestehen bleibt, müssen sich immer wieder Interessierte melden. Auf diesen Seiten wollen wir versuchen euch diese Sportart näher zu bringen, damit IHR mal vorbeischaut. Unter dem Menüpunkt Trainingszeiten seht ihr wo und wann wir uns treffen. Also, wenn ihr Lust habt, kommt einfach vorbei. Wir freuen uns über jedes neues Gesicht.